Lese-Gottesdienst ‚Lätare‘ am 14.03.2021 von Pfarrer Jonathan Stubinitzky


Download als PDF-Datei nachfolgend:

Lese-Gottesdienst ‚Lätare‘ am 14.03.2021 von Pfarrer Jonathan Stubinitzky

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12,24) Mit diesem Wochenspruch geht es in die zweite Halbzeit der Passion: Lätare – Deutsch: Freue dich – freuet euch – freuen Sie sich!, liebe Gemeinde, denn die Gemeinschaft mit dem leidenden Herrn Jesus Christus führt aus dem Leid, sie führt weiter, in die volle Verbindung mit ihm, ohne Verzicht und Beschränkungen.

Lied: EG 97,1-6 Holz auf Jesu Schulter (bspw. auf Youtube anhörbar)

Psalm 80,2-20

Gebet für Israel, den Weinstock Gottes

2 Du Hirte Israels, höre, / der du Josef hütest wie Schafe! Erscheine, der du thronst über den Cherubim, 3 vor Ephraim, Benjamin und Manasse! Erwecke deine Kraft und komm uns zu Hilfe! 4 Gott, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen. 5 HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen beim Gebet deines Volkes? 6 Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit einem großen Krug voll Tränen. 7 Du lässest unsre Nachbarn sich um uns streiten, und unsre Feinde verspotten uns. 8 Gott Zebaoth, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen. 9 Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt, hast vertrieben die Völker und ihn eingepflanzt. 10 Du hast vor ihm Raum gemacht / und hast ihn lassen einwurzeln, dass er das Land erfüllt hat. 11 Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes. 12 Du hast seine Ranken ausgebreitet bis an das Meer und seine Zweige bis an den Strom. 13 Warum hast du denn seine Mauern zerbrochen, dass jeder seine Früchte abreißt, der vorübergeht? 14 Es haben ihn zerwühlt die wilden Säue, und die Tiere des Feldes haben ihn abgeweidet. 15 Gott Zebaoth, wende dich doch! / Schau vom Himmel und sieh, nimm dich dieses Weinstocks an! 16 Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat, den Sohn, den du dir großgezogen hast! 17 Sie haben ihn mit Feuer verbrannt wie Kehricht; vor dem Drohen deines Angesichts sollen sie umkommen. 18 Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten, den Sohn, den du dir großgezogen hast. 19 So wollen wir nicht von dir weichen. Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen. 20 HERR, Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm80

Wochenlied: EG 396,1-6 Jesu, meine Freude (bspw. auf Youtube anhörbar, achten Sie beim Nachlesen bitte besonders auf die Strophen 1+5+6)

Für heute gibt es einen Text aus der Heiligen Schrift, im Johannesevangelium

12,20-26:

Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21Die traten zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. 22Philippus kommt und sagt es Andreas, und Andreas und Philippus sagen’s Jesus. 23Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. 24Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. 26Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

Quelle: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/JHN.12/Johannes-12

Liebe Schwestern und Brüder, jetzt und heute,

unser Selbsterhaltungstrieb ist groß: „Eigentlich soll alles immer so weitergehen.“: der Lebensstandard und die Gesundheit, die Tage und ihre Abläufe, die Jahre und ihre Feste. In gewisser Weise leben wir von dem, was gleich bleibt. Wir erkennen uns sogar daran wieder, dass wir irgendwie gleich bleiben. Jeder hat seinen eigenen Charakter, jeder sein Äußeres, und jeder Leib hat seine Seele, die’s nur ein einziges Mal gibt.

Dass etwas gleich bleibt, ist uns in die Wiege gelegt. Wenn seit Noahs Zeiten dieser Segen auf Gottes Schöpfung liegt: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.” (1.Mose 8,22), dann ist der Selbsterhaltungstrieb jedes Einzelnen nur ein kleiner Teil von dem, wie lange die ganze Erde schon steht. Sinnfällig an Natur und Jahreszeiten, symbolisch in Saat und Ernte, bildlich in Samenkorn und Frucht. Die immer gleichen Abläufe sind ein offenes Betriebsgeheimnis von Gottes Schöpfung.

Aber etwas ändert sich dann doch: Jedes Jahr eins mehr; die Zahl an Jahren wird immer größer. Das bleibt keinem Lebewesen erspart, auch denen nicht, die vor 2000 Jahren Jahr für Jahr nach Jerusalem gepilgert sind, um das Laubhüttenfest zu feiern – auch wenn das eigentlich immer gleich war, ‘um Gott anzubeten’, und vielleicht trifft man ja noch alte Bekannte.

In diesem Jahr aber treibt es einige Griechen zu Jesus, wie wir hören. Und sie, sie hören vor allem die Namen der Jünger, die griechisch sind: Landsleute!, da kommen sie weiter. Das ist ungefähr so, wie wenn jemand auf dem Flughafen sie in Mundart aus der Heimat empfängt: Philippus aus Galiläa und Andreas sind da, die sich beraten, und sagen’s Jesus.

Bei dieser Gelegenheit nun erzählt Jesus etwas, und da geht’s um mehr als nur Angucken und Kennenlernen: Er redet zum letzten Mal vor der Traube der großen Öffentlichkeit. Ein Fest wie jedes Jahr, doch hier und heute gibt’s von ihm was Neues: “Die Stunde ist gekommen”. Etwas, das die Weltgeschichte seit Jahr und Tag noch nicht ge-sehen hat: Der Sohn Gottes, gesandt für die Menschen, sagt ihnen was, zunächst von sich selbst: ‘Mit meinem Leben bleibt nichts, wie es ist.’ Es geht nicht alles so weiter. Etwas ändert sich: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Das ist nicht nur der Wochenspruch für heute, der seit Menschengedenken kommt, am Sonntag Lätare, auf Deutsch ‚freu dich‘. – Freuen wir uns auch, dass es nicht ewig weitergeht mit dem Alleinbleiben, auf Abstand oder mit Wenigen, sondern weiter geht, also: weiter führt. Mit Jesus, unserem sterbenden Herrn, im Bild des Weizenkorns.

Nach sage und schreibe zwölf(!) Monaten ohne große Feste, mit Verzicht und Gemeinschaftsfasten zwangsweise, sagt uns der lebendige Gottessohn: „Freut euch! Mit euch wird’s besser!“ Die Verwandlung steht an. So wie bei ihm auf Leiden und Tod die Auferstehung folgt, damit er immer bei uns ist, so steigert er unsere Lebensqualität ins Unermessliche, wenn wir ihn hören, und er bringt unter seine Gläubigen eine Freude sondergleichen: Jetzt wird’s zum Besten. Wem jetzt Jesus Christus ins Herz redet, dem wird jeder Verzicht auf alles Angenehme auf dieser Welt zur unvergänglichen Frucht. Nicht nur äußerlich, die wir so zerstreut sind wie die Körner in die Erde fallen, sondern mit unserem ganzen Leben. „Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben.“, sagt er da weiter.

Liebe Gemeinde,

wer das von sich glaubt, der sieht in allen Brüchen und Enttäuschungen von zwölf Monaten Pandemie, dass es der Menschensohn war, der in die Erde musste. Jeder flachgefallene Präsenztermin, jede gestorbene Begegnung, jede weggefallene Umarmung, jeder Abschied auf Raten oder auf dem Weg zur Erde: ‚Ich gebe mich selbst für euch‘. Wer das von Jesus glaubt, der weiß ganz genau: Gewohnheit und Tradition dieser Weltgeschichte retten vor keiner Vergänglichkeit, vor Krankheit nicht, Einsamkeit nicht, und vor dem Tod schon gar nicht. Und alle guten Fastenaktionen helfen höchstens bis zum nächsten Jahr, neu zu entdecken, was ich alles lieb habe am Leben. Doch ich hab’s nur einmal und allein, meinen Leib und meine Seele, und selbst diese beiden werden sich noch trennen, am Ende meiner Natur auf Erden, am Ende, das der Schöpfung gesetzt ist.

„Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben.“ Aber indem Gottes Sohn selbst das Leben gefastet hat – er hat wirklich aufgehört damit, drei Tage lang sich in den Tod gegeben, zu dieser besonderen Zeit –, wird es sein Leben selbst sein, mit dem er uns begegnet und bewahrt, in Zeiten wie solchen und im letzten Fall, in die Erde nämlich, damit er uns verwandelt zum ewigen Leben.

Jetzt, bei dieser Gelegenheit Jesus sehen – und dann dabeisein. Egal, ob hoffnungslos verzweifelt oder lechzend nach Trost: Damals auf dem Laubhüttenfest in einer Menschentraube, heute als einzelne Samenkörner auf Gottes Acker gesät.

Aus ‚Jesus sehen wollen‘ wird ‚Jesus hören‘. Heute ist dazu die Stunde gekommen. Deshalb geht sie weiter, die Rede Jesu, aber ein anderes Mal nicht auf dem Freudenfest, sondern vor den Elf (der Zwölfte ist schon weg). Wo nur noch gute Freunde beisammen sind, da hat selbst das Samenkorn ausgedient, und Verwandlung wird zur Verbindung mit unserem Herrn, wenn er sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.” (Joh 15,5) – Das ist die glorreiche Verbindung zu Gottes heiligem Weinstock, wovon Israel schon Jahrhunderte vorher ein Lied gesungen hatte: “Gott Zebaoth, wende dich doch! Schaue vom Himmel und sieh darein, nimm dich dieses Weinstocks an! Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat, den Sohn, den du dir großgezogen hast.” (Ps 80,15f.) – Wörtlich ist’s der Menschensohn, wie sich Jesus im Johannesevangelium nennt. Gottes Sohn für uns Menschen. Sein Leben für uns. Weil Gott-Vater seinen einzigen Sohn in den Tod gegeben hat, als Einzelnen wie ein Samenkorn – genau wie wir –, ist er’s auch, der allen anderen damit garantiert: ‘Ich schütze dich.’ – Das ist Gottes Trost in seinem Geist (Ps 80,4) für uns, und seine Kraft in Zeiten und Jahren wie diesen, wo seine Hilfe nicht nur auf Abstand über Gartenzaun und am Fenster winkt oder in Sichtweite ist, sondern unzertrennlich fest an uns. Dann wird unsere Antwort darauf sein: “So wollen wir nicht von dir weichen. / Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen. Herr, Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir.” (Ps 80,19f.)

Er sagt uns aber auch ganz klar: Wir müssen an ihm hängen. Wer sich diesen Ast absägt, hat nichts sonst. Ohne ihn können wir nichts tun. Denn es geht nicht alles so weiter, Jesus sagt nicht: “Hauptsache fit, Hauptsache gesund, Hauptsache ich kann mir mein Leben noch leisten, Hauptsache die Gewohnheit zählt”. Wer so denkt und die herrliche Stunde unseres Herrn versäumt, sieht die Feste vergehen, sieht die Traditionen hinfahren, bringt ein Jahr nach dem anderen hinter sich – hinten wird die Zahl mehr –, und was bleibt, vorne? – Ein immer kleineres Stückchen Vergänglichkeit schrumpft vor sich hin; und am Ende: verlassen und vergessen.

Wir nicht, liebe Gemeinde, wenn wir Jesus sehen, seine Worte hören und (wenn’s sein muss) unser bisheriges Leben zur Erde fallen lassen: Denn davon wird nichts für den Dreck sein, sondern zu unserer Niedrigkeit vor Gott, damit alles zu seiner Ehre gereicht. – „Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.“ Das sagt Jesus wiederum zu allen, nicht nur zu den Engsten und Liebsten. Er lädt herzlich ein. Die Ehre bekommen wir dann, wenn wir Jesus durch Dick und Dünn folgen. Einzeln auf Erden, hingesät und doch fest verbunden mit unserem Herrn als Weinstock, im Heiligen Geist, im Leiden und über seinen Kreuzestod hinaus, der uns dieses Jahr wie sonst kaum vor Augen steht und unseren Alltag durch und durch zeichnet.

Denn noch führt am Ersterben kein Weg vorbei. Damals in Jerusalem nicht, heute im Kirchspiel Tann nicht – und von wo immer Sie kommen, Jesu Worte hören, und wo Ihr Weg noch hinführt. Wer jetzt die Stunde Jesu erkennt, dem ist’s der Weg des leidenden Herrn. Dieses Jahr in der Passionszeit. Heute Jesus sehen wollen. Seine Rede hören, seine Verherrlichung auf uns wirken lassen – wo könnte das leichter sein als nach zwölf Monaten Gemeinschaft fasten, mehr oder weniger?

„Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben.“ Das Heil liegt im Sterben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das volle Leben vor uns dank Verzicht unseres Herrn. In ihm bringen wir Frucht. Viel Frucht. Nach der Auferstehung, und jetzt schon fest verbunden durch seine Zusage.

Wo wir biologisch am Ende ist, da ist die Frucht von Kreuz und Auferstehung der Anfang. Wo noch das Korn allein zur Erde muss, sind die Reben unseres Weinstocks Jesus Christus niemals allein: in dieser Welt nicht und in Ewigkeit erst recht nicht:

Das ist die Zukunft der heiligen Kirche und derer, die aus Schwermut und Unsicherheit, aus Angst, Not und Gefahr, aus allen von Sterblichkeit verseuchten Landen nach Jerusalem reisen. Aber statt zum Laubhüttenfest zum ewigen Leben.

Nicht unser Selbsterhaltungstrieb ist da groß, sondern Gottes Kraft: „[W]er [seine Seele] auf dieser Welt hasst, der wird [sie] bewahren zum ewigen Leben.“ – so sagt’s Jesus wörtlich. Das, was gleich bleibt. Was bleibt. Überhaupt. Und in Ewigkeit.

Dazu, liebe Angeredete, liebe, die ihr Jesus sucht, und fest mit ihm verbunden seid, ist unsere Zeit jetzt reif und die Stunde gekommen.

Amen.

Lied: EG 98,1-3 Korn, das in die Erde (bspw. auf Youtube anhörbar)


Information in eigener Sache

Leider können wir wegen eines schlimmen Krankheitsfalls momentan keine Livestreams und Aufzeichnungen anbieten. Wir bitten auch weiterhin den Herrn seiner Kirche um Gnade, Hilfe und Genesung für den Betroffenen und seine Angehörigen, dass unser Gott auch auf diese Weise aus Verzicht und Entsagung an jemandem und für uns alle Frucht bringen möge.

 

Gebet  (bei „…“ eigene Namen und Gruppen einsetzbar)

Vater im Himmel, dreieiniger Gott,

danke, dass du dein Wort gibst. Immer noch. Immer wieder. Gerade heute, in diesen Wochen, wo wir (und …) wieder einmal von zuhause versammelt sind. Wir bitten dich für unsere Angehörigen und Freunde, für unsere Gesellschaft und unsere Nation(en), dass sie dich hören und denken besonders an: … . Herr, erbarme dich!

Stärke uns durch deinen Geist,

verbinde uns in Jesus Christus, deinem Sohn, zur Frucht des ewigen Lebens. Wir denken wieder und wieder an die (…), die sich stark machen für Verbesserungen im Miteinander, für alle, die zusammen auf dem Weg sind, als Kirche nach Jerusalem, in die bergende und trostvolle Nähe deines Weinstocks. Wir bitten dich besonders für: … . Herr, erbarme dich!

Stilles Gebet/Vaterunser/Segen

So segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Bekanntgaben für das Kirchspiel Tann separat, vgl. auch Stadtanzeiger und besonders die

Homepage: https://kirche-tann.de/kirche/. Achtung: Ab heute bitte bis auf Weiteres die Unterseite „Kirche“ aufrufen und beachten!